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Regionale Gruppen

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lokale_gruppenVerkündiger sollen nicht nur von einer einmaligen Schulung profitieren. Darum vernetzt Langham Verkündiger vor Ort miteinander – durch Bundesländer-Cafés währen der Konferenz und durch regionale Gruppen während des Jahres. Dadurch können sie von- und miteinander weiterlernen und durch die fortwährende Unterstützung in der Gruppe vor Ort nachhaltig gestärkt werden.

 

Gruppengröße und Häufigkeit der Treffen

Die Teilnehmerzahl für eine regionale Gruppe liegt in den meisen Fällen bei 4-8 Personen. Je diverser eine Gruppe zusammengesetzt ist, desto bereichernder ist es für die Teilnehmer. Wenn Leute sich aus unterschiedlichen Gemeinden und Dienstbereichen (Jugendarbeiter, Prediger, Pastoren, Kinderstunden-Mitarbeiter, …) um Gottes Wort versammeln, fördert dies das Einheitsverständnis und demonstriert, dass wir ein gemeinsames Ziel haben: Gottes Wort wertschätzen und es treu, relevant und klar weitergeben – in welchem Rahmen auch immer.

 

Verschiedene Formen

In den meisten regionale Gruppen bereiten 1 bis 2 Personen eine Auslegung (Predigt, Bibelarbeit, Andacht, etc.) vor, die sie dann vor der Gruppe halten. Im Anschluss gibt es eine Feedback-Runde, bei der alle Teilnehmer die Treue der Verkündigung gegenüber dem Bibeltext, ihre Relevanz für das Christsein heute und ihre Klarheit bewerten. Zum Beispiel könnte sich eine Gruppe entschließen, gemeinsam den Epheserbrief zu behandeln und folgenden Plan erstellen:

1. Treffen

  • Andreas predigt 15-20 Minuten über Epheser 1,1-14
    • Feedback der anderen
  • Maria hält eine 15-20-minütige Bibelarbeit für den Hauskreis über Epheser 1,15-23
    • Feedback der anderen
  • Gemeinsames Gebet für die Gemeinden und die Bibellehre im Land

2. Treffen

  • Emma hält eine 10-minütige Kinderstunden-Andacht über Epheser 2,1-22
    • Feedback der anderen
  • Stefan predigt 20 Minuten über Epheser 3,1-13
    • Feedback der anderen
  • Gemeinsames Gebet

In manchen Gruppen hat es sich auch bewährt, die Auswahl der Bibeltexte offen zu lassen. So können die Teilnehmer Predigten und Andachten, die sie ohnehin für die Ortsgemeinde vorbereiten, kurz davor in der regionalen Gruppe halten und bekommen dort in einem geschützten Rahmen Feedback. (Einen vorgefertigten Feedback-Bogen finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter 'Material'.)

Einige Gruppen üben die Schritte vom Bibeltext zur Verkündigung, indem sie einen Bibelabschnitt gemeinsam mithilfe unserer Arbeitsblätter bearbeiten:

  • Arbeitsblatt 1: Untersuche den Inhalt des Textes
  • Arbeitsblatt 2: Finde die Struktur und die Hauptaussage des Textes
  • Arbeitsblatt 3: Schlage die Brücke vom Text zu deinen Zuhörern
  • Arbeitsblatt 4: Formuliere die Hauptaussage und die Struktur deiner Verkündigung

Im Idealfall ist der Bibeltext vor dem Treffen schon allen bekannt, sodass die Teilnehmer diesen lesen können, sich selbst Gedanken machen und schon daheim beginnen, die Arbeitsblätter auszufüllen. Beim Treffen wird der Abschnitt nochmals gelesen. Danach tauschen sich alle mithilfe der Arbeitsblätter über ihre Beobachtungen aus, diskutieren über die Hauptaussage des Textes und versuchen, die Brücke vom Damals ins Heute zu schlagen und den Text auf die Zuhörer anzuwenden.

Der Vorteil dieses Formats liegt darin, dass jeder einzelne Teilnehmer sich mit dem Bibeltext und den Arbeitsblättern beschäftigt und so die Schritte vom Text über Beobachtung, Auslegung und Anwendung bis hin zur Verkündigung durchmacht.

Vor allem für den Start von lokalen Gruppen und um das Feedback-Geben zu üben, kann es hilfreich sein, wenn die Gruppe sich gemeinsam die Audio- oder Video-Aufnahme einer Predigt aus dem Internet anhört und diese im Anschluss mithilfe unseres Feedback-Bogens (diesen können Sie weiter unten herunterladen) bewertet. Dieses Modell hat sich vor allem für die ersten 1-2 Treffen von neuen Gruppen bewährt, die vielleicht mit wenigen Personen starten, da diese sich nicht auf das Treffen vorbereiten müssen und somit der Aufwand für die Teilnehmer sehr gering ist.

Wir empfehlen jedoch, dieses Konzept nur am Anfang bzw. nur gelegentlich zu verwenden, da die Teilnehmer natürlich noch mehr davon profitieren, wenn sie das Gelernte selbst und aktiv bei der eigenen Arbeit am Bibeltext anwenden.

Einige Gruppen verbringen einen Teil ihrer gemeinsamen Zeit auch damit, gute Artikel, Blog-Beiträge oder Ausschnitte aus Büchern zum Thema Auslegung und Verkündigung gemeinsam zu besprechen. Dies muss nicht Bestandteil jedes Treffens sein, sondern kann von Zeit zu Zeit wieder Abwechslung hinein bringen.

So erhalten die Teilnehmer auch vor Ort Hilfestellungen für die Arbeit mit dem Bibeltext und praktische Tipps für die Verkündigung oder können sich mit Themen beschäftigen, die sie speziell interessieren: Wie verwende ich Illustrationen und persönliche Beispiele? Wie finde ich den Christus- und Evangeliumsbezug einer Bibelstelle? Wie erhalte ich die Aufmerksamkeit meiner Zuhörer? etc ...

Zu diesen und vielen weiteren Themen, die für Bibelausleger relevant sind, haben Christen schon viel gesagt und geschrieben, wovon wir lernen können. Die Treffen der regionalen Gruppen bieten einen guten Rahmen dafür, wertvolle Ressourcen auszutauschen.

 

Zeugnisse

Eine Gruppe traf sich bisher einige Male in Oberösterreich. Ihr Ziel: Erfahrung in der Auslegung von Gottes Wort zu sammeln und das Gelernte zu üben. Bei jedem Treffen legen zwei Teilnehmer eine Bibelstelle aus und erhalten Feedback, wobei die Checkliste aus den Langham-Unterlagen verwendet wird.

Hier zwei Stimmen der Teilnehmer aus Traun:

Für mich waren die Treffen hilfreich, weil ich lerne, Predigten und andere Inputs besser zu verstehen und zu prüfen. Mir fällt auf, dass wir in verschiedensten Settings sehr wenig Auslegungspredigt haben. Mein Blick hat sich seit der Konferenz und den Treffen mehr auf den Kontext der Predigtstellen gerichtet, was ein völlig neues Licht auf manche Texte für mich wirft. Außerdem hat es mir geholfen, meinen Input am Jungscharlager vorzubereiten. Ich mag, dass die Treffen sehr klar strukturiert sind und wir 'echte Praxisbeispiele' herannehmen.

 

Ich hab mich schon vor der Konferenz sehr auf die Treffen gefreut und gehofft, dass das zustande kommt. Bisher waren sie echt eine große Hilfe. Das Feedback war für mich sehr produktiv und auch, bewusst andere Predigten zu analysieren empfinde ich als sehr wertvoll.

Eine Gruppe in Wien stellen wir Ihnen in Form eines Interviews mit Sharon McClaughlin vor:

Wer ist in Deiner Gruppe dabei?
Wir sind fünf Frauen mit verschiedenen Lebenserfahrungen, Gaben und Stärken. Uns verbindet jedoch der Wunsch, Christus durch die Beschäftigung mit der Bibel besser kennenzulernen und Ihn durch einen treueren Umgang mit Gottes Wort bekannt zu machen. Einige von uns lehren die Bibel für Kinder, andere in Hauskreisen, in Gesprächen oder Bibelauslegungen, im Rahmen von Seelsorge oder Jüngerschaft.

Wie oft kommt Ihr zusammen und was macht Ihr?
Im vergangenen Jahr haben wir uns neun Mal für etwas über zwei Stunden getroffen und einige der wichtigsten Abschnitte des Johannesevangeliums durchgemacht (z. B. den Prolog, die Zeichen, die Ich-Bin-Worte oder die Passion). Im Jahr zuvor haben wir den ganzen ersten Petrusbrief studiert.

Wie läuft ein typischer Abend bei Euch ab?
Wir beginnen mit einem kurzen Gebet. Während alle sich daheim schon Gedanken zum Text gemacht haben, ist jemand von uns besonders gut vorbereitet und führt uns Schritt für Schritt durch die Langham-Arbeitsblätter. Dabei tragen alle ihre Beobachtungen und Gedanken bei. Nach einer kurzen Pause zum Nachdenken tauschen wir uns über den 'Herzschlag des Texts' und seine Gliederung aus. Dasselbe wiederholen wir für den 'Herzschlag der Verkündigung' und dessen Gliederung, bevor wir gemeinsam über die Anwendung des Textes für verschiedene Zielgruppen nachdenken. Dabei bewegen wir uns schrittweise vom Abstrakten zu den ganz praktischen Konsequenzen der Lehren. Zum Schluss tauschen wir darüber aus, wie Gott durch diesen Text zu jedem von uns gesprochen hat und schließen mit einem Gebet.

Was ist so toll an regionalen Gruppen?
Bei jedem Treffen bin ich neu über die Freude überrascht, die das Lernen in Gemeinschaft macht. Natürlich bringen unsere verschiedenen Ansichten auch ihre Herausforderungen mit sich. Aber die Schönheit, der Reichtum und die Tiefe, die durch diesen gemeinsamen Prozess entstehen, stärken mein Verständnis von Gottes Wort, meinen Wunsch, es mit mehr Treue zu behandeln, und meinen Eifer, es klarer und relevanter weiterzugeben. Wir haben uns 'Good Deposit'-Gruppe genannt, weil wir uns gegenseitig ermutigen wollen, die 'gesunden Worten festzuhalten' und 'das schöne anvertraute Gut (engl. ' the good deposit') durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt, zu bewahren' (vgl. 2. Tim 1,13-14).

 

Wo gibt es eine Gruppe in meiner Nähe?

Diese Landkarte gibt einen Überblick über bestehende und angedachte regionale Gruppen und soll Ihnen helfen, auch eine Gruppe in Ihrer Nähe zu finden:

Karte wird geladen - bitte warten...

Innsbruck, Tirol: 47.269212, 11.404102
Wien (abends): 48.177286, 16.358685
Dornbirn, Vorarlberg: 47.412400, 9.743790
Wörgl, Tirol: 47.485610, 12.064947
Linz, Oberösterreich: 48.306940, 14.285830
Klagenfurt, Kärnten: 46.636460, 14.312225
Graz, Steiermark: 47.070714, 15.439504
Wien (vormittags): 48.198674, 16.348388
Salzburg: 47.809490, 13.055010
Feldkirch, Vorarlberg: 47.241280, 9.601900
Traun, Oberösterreich: 48.221130, 14.236804
Meran, Südtirol: 46.671294, 11.152518
Reutte, Tiroler Oberland: 47.488790, 10.718650
Wien (englisch): 48.221013, 16.501465
Steyr, Oberösterreich: 48.054200, 14.421800
St. Pölten, Niederösterreich: 48.198900, 15.641900
Wien (21.+22. Bezirk): 48.257300, 16.397200
Wien Landstraße (Frauen): 48.199100, 16.387500

Sie wollen weitere Informationen zu den lokalen Gruppen erhalten oder mit einer Gruppe in Ihrer Nähe Kontakt aufnehmen? Bitte kontaktieren Sie uns über unsere Kontakt-Seite oder schreiben Sie uns ein Email.

 

Feedback

Während die eigentliche Bibelarbeits- oder Predigtvorbereitung einem hilft, das Gelernte persönlich anzuwenden und zu üben, gibt uns das Feedback der Zuhörer Gelegenheit, Schwachpunkte auszubessern und in einem geschützten Rahmen zu wachsen. Doch Kritik einzustecken ist nicht einfach, vor allem für eine Predigt oder Bibelarbeit, in die man viel Zeit und Mühe investiert hat. Das gegenseitige Feedback sollte also mit viel Liebe und Respekt geschehen, und trotzdem konkrete Verbesserungsvorschläge beinhalten. Wir fragen uns erst „Was war gut?“ und überlegen dann „Was könnte besser werden?“ Am Ende ist das Ziel immer dies: Wir wollen dem anderen zeigen, dass wir ihn schätzen und ihm helfen wollen, Gottes Wort besser auszulegen. Dabei sitzen wir alle im selben Boot, lernen von- und miteinander und freuen uns an der gegenseitigen Bereicherung und Hilfe.

 

Material

Hier können Sie die Arbeitsblätter, welche wir auch auf den Konferenzen verwenden, herunterladen:

Ein Beispiel eines Feedback- oder Bewertungsbogens – welcher die Teilnehmer mit den drei Kriterien Treue, Relevanz und Klarheit vertraut macht – finden Sie hier:

Sollten Sie Interesse und Bedarf an weiteren Materialien haben, kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular.

Verhaltensregeln

  • Voraussetzung für die Teilnahme an einer regionalen Gruppe ist, dass die Teilnehmer Gottes Wort lieben und von der unfehlbaren Autorität und Allgenügsamkeit der Heiligen Schrift überzeugt sind.
  • Die Teilnehmer sind bereit bei jedem Treffen dabei zu sein und dort selbst auch regelmäßig Predigten, Andachten oder Bibelarbeiten aus Gottes Wort vorzubereiten und zu halten.
  • Die Teilnehmer informieren ihre jeweilige Gemeindeleitung über die Teilnahme an einer regionalen Gruppe.
  • Diese regionale Gruppe wird als geschützter Rahmen gesehen, in dem die Teilnehmer einander lernbereit und liebevoll begegnen.

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